Puerto de la Cruz und La Orotava: zwei Perlen des Nordens von Teneriffa
- Cécile Barrès
- 10. Feb.
- 1 Min. Lesezeit


Etwa 30 Minuten von meinen Gästezimmern Un Jardín al Mar entfernt, haben La Orotava und das benachbarte Puerto de la Cruz im fruchtbaren Tal von La Orotava eine gemeinsame Vergangenheit, die mit der Eroberung, der Landwirtschaft (Zuckerrohr und Weinberg) und dem Seehandel verbunden ist.
Ab dem 16. Jahrhundert wurde La Orotava zu einem wichtigen wirtschaftlichen Zentrum, während sich Puerto de la Cruz als Exporthafen entwickelte. Heute bewahren sie ein reiches Erbe und eine authentische Atmosphäre, abseits des Massentourismus im Süden der Insel.

La Orotava: kolonialer Charme und lebendige Traditionen
Das hoch gelegene La Orotava besticht durch sein unberührtes historisches Zentrum mit seinen herrschaftlichen Häusern, blühenden Innenhöfen und geschnitzten Holzbalkonen.
Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören die Casa de los Balcones, die terrassenförmig angelegten Victoria-Gärten und die Kirche La Concepción.
Im Juni feiert die Stadt die Alfombra de flores, ein Fronleichnamsfest, bei dem sich die Straßen mit wunderschönen Blumenteppichen und vulkanischem Sand bedecken.


Puerto de la Cruz: zwischen Geschichte, Kunst und Ozean

Puerto de la Cruz ist ein beliebter Badeort, der seinen historischen Charme und seine angenehme Atmosphäre bewahrt hat. Ich schätze besonders den botanischen Garten (angelegt 1788), das alte Zentrum mit seinen Gassen und kolonialen Häusern sowie den Lago Martiánez, ein von César Manrique entworfenes Schwimmbad-Ensemble, der sich für eine Architektur im Einklang mit der Natur einsetzt.

Das Castillo San Felipe, eine Festung aus dem 17. Jahrhundert, beherbergt heute kulturelle Veranstaltungen.
Naturliebhaber können auch den Strand von Martiánez und die schöne Playa del Bollullo, östlich des Stadtzentrums und zu Fuß durch die Bananenplantagen erreichen.


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